Sicherheit

Kurz gefasst: keine Passwörter, kurze Sitzungen, jede Abfrage an den Workspace gebunden, jede öffentliche Eingabe geprüft.

Was umgesetzt ist

Anmeldung
Passkeys (WebAuthn). Kein Passwort, kein Passwortspeicher, mehrere Passkeys pro Konto.
Sitzungen
Access-Token 15 Minuten, HttpOnly und Secure. Refresh-Sitzung rotiert bei jeder Nutzung.
Widerruf
Einzelne Sitzungen beenden oder alle Geräte gleichzeitig abmelden.
Workspace-Grenze
Jede Abfrage filtert zusätzlich über die Workspace-Kennung. IDs vom Client gelten nie als Berechtigung.
Schlüsselrechte
Öffentliche Projektschlüssel schreiben nur. Der Hash liegt in der Datenbank, gesucht wird darüber.
Eingaben
Alles Öffentliche läuft durch Schemas: Typ, Länge, erlaubte Werte. 64 KB Obergrenze pro Anfrage.
Missbrauch
Rate-Limits pro Schlüssel, IP und Formular, dazu eine Bot-Falle im Formular.
Webhooks
Ziele nur über https, keine internen Adressbereiche, signiert mit HMAC-SHA256.
Ausgaben
Texte werden beim Rendern maskiert; es gibt nirgends rohes HTML aus Nutzereingaben.
Fehler
Interne Meldungen bleiben im Serverlog. Nach außen gehen neutrale Auskünfte ohne Schlüsselfragmente.
Standort
Anwendung, Datenbank und Sicherungen laufen auf einem Server in Deutschland (Rechenzentrum Nürnberg).

Grenzen, die du kennen solltest

  • Zurück ins Konto führt nur ein Wiederherstellungscode. Einen zweiten Weg gibt es nicht — auch nicht über uns. Lege deshalb mehrere Passkeys an und bewahre die Codes getrennt davon auf.
  • Der Export umfasst das Feedback, nicht das gesamte Konto. Rückmeldungen lassen sich jederzeit als CSV oder JSON herunterladen. Ein Auskunftsersuchen nach Art. 15 DSGVO beantworten wir von Hand.
  • Zerstörende Schritte brauchen keine zweite Zustimmung. Wer Owner ist, kann ein Projekt oder einen leeren Workspace allein löschen. Vergib die Owner-Rolle entsprechend sparsam — Feedback bleibt dabei allerdings immer erhalten.

Diese Liste steht hier, weil eine Sicherheitsseite ohne offene Punkte unglaubwürdig ist. Sie nennt keine Pläne, sondern was heute gilt.

Häufige Fragen

Speichert Tellstack Passwörter?

Nein. Die Anmeldung läuft ausschließlich über Passkeys (WebAuthn). Es gibt keine Passwortdatenbank, also auch nichts, was bei einem Einbruch gestohlen werden könnte.

Wie lange gilt eine Sitzung?

Das Zugriffstoken ist 15 Minuten gültig und liegt in einem HttpOnly-Cookie, nicht im localStorage. Dahinter steht eine Refresh-Sitzung, die bei jeder Nutzung rotiert und serverseitig widerrufen werden kann.

Was passiert bei einem gestohlenen Refresh-Token?

Es ist nach der ersten Nutzung wertlos, weil bei jedem Erneuern ein neues ausgestellt wird. Zusätzlich lässt sich jede Sitzung einzeln beenden, und „überall abmelden" widerruft alle auf einmal.

Kann ein Projektschlüssel Daten auslesen?

Nein. Öffentliche Projektschlüssel können ausschließlich Feedback schreiben. Es gibt keinen Endpunkt, der mit einem solchen Schlüssel etwas herausgibt.

Wo werden meine Daten gespeichert?

Auf einem Server in Deutschland (Rechenzentrum Nürnberg), zusammen mit den Sicherungen. Zahlung, E-Mail-Versand und — nur in Plänen mit KI-Ebene — die Auswertung laufen über einzelne Dienstleister; der Datenschutzhinweis nennt sie samt Zweck.

Verwendet Tellstack Tracking oder Werbe-Cookies?

Nein. Es gibt kein Analyse-Skript, keine Werbe-Cookies und keine Sitzungsaufzeichnung. Gesetzt werden nur die technisch notwendigen Cookies für die Anmeldung.

Lücke gefunden?

Meldungen zu Sicherheitslücken sind willkommen und werden nicht mit Anwälten beantwortet. Bitte über die im Datenschutzhinweis genannte Adresse melden und uns Zeit zum Beheben lassen, bevor es öffentlich wird.